1885
Friedrich Tribbensee wird in Dresden als Sohn eines Bankdirektors und einer Bibliothekarin geboren.

1916
Friedrich Tribbensee eröffnet in Dresden nach abgeschlossener Meisterprüfung als Uhrmacher ein Ladengeschäft. Im  gleichem Jahr wird sein Sohn Wilhelm Tribbbensee geboren. Dies ist das Gründungsjahr der bis heute bestehenden Firma Wilhelm Tribbensee Standuhrenfabrikation

1945
Kurz vor Ende des zweiten Weltkrieges wird das Geschäft durch aliierte Angriffe komplett zerstört. Die Familie verlässt Dresden und wandert nach Amerika aus.

1946
Friedrich Tribbensee läßt sich in New York nieder und arbeitet dort wieder als Uhrmacher.

Sein Sohn Wilhelm Tribbensee macht eine Uhrmacherausbildung.

1967
Nach dem Tod seines Vaters kehrt Wilhelm Tribbensee nach Deutschland zurück und baut einen Großhandel mit Standuhren auf.

Die ersten Standuhren in massiven Eichengehäusen, die in Zusammenarbeit mit der Fa. Viktor Neff in Lauterbach (zuvor baute die Firma Fenster und Lautsprechergehäuse für Duar) auf Grundlage der Zeichnungen von Wilhelm Tribbensee entstanden, fanden reißenden Absatz bei den in Deutschland stationierten amerikanischen Streitkräften. Mit anfangs nur 3 Modellen florierte das Geschäft.

1977
Durch den plötzlichen Tod von Wilhelm Tribbensee der mit Recht als Pionier und Wegbereiter der beliebten “Original Schwarzwälder Standuhren” bezeichnet werden kann, mußte seine Witwe Ulrike Tribbensee das Geschäft weiterführen was sehr schwer war, da nun viele Händler direkt bei Viktor Neff kauften.

1981
Hans-Joachim Krohmer, der heutige Inhaber, tritt in das Geschäft ein, daß er zwei Jahre später im Alter von 24 Jahren vollverantwortlich übernimmt.

Nach anfänglichen Versuchen über den deutschen Uhrenfachhandel Standuhren zu vertreiben konzentriert sich das Geschäft ab Mitte der achtziger Jahre auf den Direktvertrieb an deutsche und internationale Endkunden.

Die Entwicklung der ersten Vitrinen-Standuhr, die mit großem Erfolg auf dem amerikanischen Markt vertrieben wurde, geht auf eine Idee des heutigen Inhabers zurück.

Nicht zuletzt wurden in der Leonberger Uhrenwerkstatt auch erste mögliche Kundenoptionen entwickelt, wie das zum Beispiel Spiegelrückwände oder die Mondphasen- und Zifferblattbeleuchtung.

Heute werden auch Großuhren der bedeutendsten deutschen und internationalen Hersteller über eine regelmäßig jährlich stattfindende Messetournee nicht nur im gesamten deutschsprachigen Raum sondern auch international mit großem Erfolg vertrieben.